Seit Juni 2025 untersucht ein Forschungsprojekt die genetische Situation des Rotwildes in Niedersachsen. Beteiligt sind die Universitäten Gießen und Göttingen, die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Landesjägerschaft Niedersachsen.
- Insgesamt werden 2.000 Proben benötigt; bisher liegt knapp die Hälfte vor.
- Besonders fehlen Proben aus Lüchow-Dannenberg, Gifhorn/Helmstedt, westlich der A7 sowie dem Harz und Harzer Vorland.
- Ziel ist es, die genetische Vielfalt, den Austausch zwischen Rotwildpopulationen sowie Barrieren und mögliche Wanderkorridore zu erfassen.
- Hintergrund ist die zunehmende Lebensraumfragmentierung, die zur Isolation und möglicherweise zu Inzucht führt und damit die langfristige Anpassungs- und Überlebensfähigkeit gefährden kann.
- Aus den Ergebnissen sollen konkrete Empfehlungen für das Rotwildmanagement und die Vernetzung der Populationen entwickelt werden.
Kernbotschaft: Das Projekt braucht im zweiten Projektjahr dringend weitere Rotwildproben aus bestimmten Regionen Niedersachsens, um eine belastbare genetische Grundlage für künftige Schutz- und Managementmaßnahmen zu schaffen.
Proben können bei euren Hegeringsleitern oder gesammelt zu unserem stellvertretenden Vorsitzenden (Henning Jäger) gebracht werden.
Information Wildtiermanagement Land Niedersachsen:
